
Wie wird man
rechtschaffener fremder Geselle?
Vom Lehrling zum rechtschaffenen Fremden. Der Entschluss, auf Wanderschaft zu gehen, ist der Beginn des größten Abenteuers deines jungen Lebens. Doch niemand zieht unvorbereitet los. Der Weg beginnt in der Gemeinschaft – bei der Gesellschaft, die deinem Aufenthaltsort am nächsten liegt.
Bei uns sind alle mineralischen und metallverarbeitenden Gewerke herzlich willkommen:
- Maurer
- Steinmetze (Steinhauer)
- Steinsetzer (GaLabau / Pflasterer)
- Fliesenleger
- Stukkateure
- Maler / Kirchenmaler / Schildermaler
- Ofenbauer
- Betonbauer
- Schmiede
- Schlosser
- Klempner / Spengler
- Gerüstbauer
- Glaser
Die Vorbereitung
Bereits als Lehrling bist du eingeladen, an unseren Gesellenabenden teilzunehmen. Hier klären dich der Wortführer und die Gesellen vor Ort über die Ziele des Fremdentums auf. Wenn du von der Idee überzeugt bist, legst du dir deine Kluft zu und lernst die Bräuche Schritt für Schritt kennen.
Das Zeremoniell: Das Einbinden
Steht dein Entschluss endgültig fest, folgt der entscheidende Moment: Auf einem Gesellenabend bindest du ein. Während eines feierlichen Zeremoniells wird dir die Ehrbarkeit eingebunden. Damit wirst du zum rechtschaffenen Fremden – mit allen Rechten, aber auch allen Pflichten, die unsere altüberlieferten Gebräuche vorschreiben.
Die Erwanderungszeit
Bevor du „frisch und frei“ in die Welt hinausziehst, bleibst du noch etwa sechs Wochen in deiner Erwanderungsstadt. Diese Zeit ist kostbar: Auf dem ehrbaren Handwerkssaal machst du dich ausführlich mit allen Riten vertraut. So startest du gut gewappnet und sicher in deine Reise.
